Company Logo

Theaterpädagogin / Theatercoaching

UNTERRICHTSANGEBOT

+ Training für stressfreie souveräne Selbstdarstellung
+ Übungen zur Sprecherziehung
+ Grundlagen zur Szenischen Arbeit, Rollenstudium/-Interpretation
+ Konzentrierte Arbeit am Dialog und der Szenenarbeit
+ Improvisationen zur Erkundung und Erweiterung theatraler   Ausdrucksmöglichkeiten

BERUFSERFAHRUNG
seit 1993 freie Regisseurin und Schauspielerin Leitung und Durchführung div. Lehrerfortbildungskurse, Theater-Workshops für Kinder, Jugendliche und Pädagogen
Theaterpädagogische Mitarbeit am Theater Junge Generation, Dresden von 1988-1991        2005-2007 Deutsch-Sorbisches Volkstheater, Bautzen - Insz. u. Schüler-Ensembleaufbau "Die Welle" (eig. Stückfassung nach Roman von M. Rhue) über 60 Vorstellungen im DSVT

seit 2013

Freizeitangebot für alle Altersgruppen - SOCKENTHEATER

Stückentwicklung, Sockenpuppenbau - (im Familienzentrum Warnitzer Straße 9-11 Berlin – eine Einrichtung von BIK e.V.)

Leitung des TheaterEnsembles des Freizeitforum Berlin Marzahn

2011-2012
Autorentätigkeit - Kurzgeschichten "GEHEIMES FRAUENWISSEN", Theaterstücke für Kinder nach Andersen "VOM KLEINEN TANNENBAUM", "DIE PRINZESSIN AUF DER ERBSE" u.a.

2006-2011   

Leitung der Sprecherklasse in der TanzZwiEt, Berlin, Regelmäßige szenische Arbeit mit Kindern der TanzZwiet, Berlin in Zusammenarbeit mit dem Kinder-Musiktheater Nobel-Popel, Rumpelstil, Ulf & Zwulf

2004-2007    

Regietätigkeit mit SchülerInnen verschiedener Bautzener Schulen im Alter von 14-18 Jahren für die Inszenierung:

"DIE WELLE" (nach dem Roman von M.Rhue) in einer eigenen Stückfassung für das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen - zugeschnitten auf die besonderen Bedingungen einer Zusammenarbeit von Profischauspielern des Theaters  für die Erwachsenenebene mit "echten" Schülern für die Besetzung der Schülerebene. Diese Inszenierung erlebte 62 Vorstellungen im regulären Repertoirebetrieb des DTSV Bautzen und war eine        Reaktion des Theaters auf die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen von 2004

1998-2006  

Leitung der Theater -AG WEIBERWIRTSCHAFT Pasteur-Gymnasium Berlin Prenzlauer Berg
Die Theater  - AG "WEIBERWIRTSCHAFT"   im Schülerclub TIEFGANG der Pasteur-Oberschule Prenzlauer Berg in Berlin bestand von 1999 bis 2006 und arbeitete unter der Leitung von Birgit Letze-Funke kontinuierlich mit 12 -15 Schülerinnen und Schülern im Alter von 12 bis 19 Jahren. Der stabilste Teil der Mitspielerinnen fand sich unter den 13-15jährigen und verband in der Theaterarbeit Jugendliche verschiedener Nationalitäten.
Kontaktschwierigkeiten, höhere Leistungsanforderungen und Integrationsprobleme beim Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium konnten nachweislich mit diesem innovativen Spielangebot kompensiert werden.
Es handelte sich hierbei um ein unterrichtsergänzendes Lernangebot zur Konfliktbewältigung über theatrale Ausdrucksformen, zur Erkundung von Strategien zur Lösung und Kompensation emotionaler Belastungsfaktoren im Lernfeld Schule, das Unterrichtsangebote erweitert und zugleich integriert sowie Möglichkeiten der persönlichen Bestätigung über künstlerisch anspruchsvolle Auseinandersetzung zu Fragen der Gesellschaft allgemein und zur Verarbeitung konkreter eigener Erfahrungen der Jugendlichen in ihrem persönlichen Umfeld bietet.
Die Arbeitsweise der Theatergruppe gestaltete sich derart, dass die Jugendlichen selbst die Stückauswahl trafen, wodurch schon im Vorbereitungsprozeß heftige Debatten auszutragen waren. Unter Einbeziehung vonMediationsmethoden ist Theaterspielen ein wirksamer Weg der Konfliktbearbeitung und - bewältigung in einer Gruppe.
Diese Arbeit beinhaltete zusätzliche und weitergehende Möglichkeiten, Gewalt an der Schule unter präventivem Aspekt zu begegnen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen zu diskutieren, zu vermitteln und zu erproben, deren Entwicklung für jede einzelne Schülerin und jeden Schüler Chancen einräumt für soziales Lernen und Sozialisierung.
Beispielsweise entstand die Erarbeitung der Stückfassung "DIE WELLE" nach dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue gangesichts der allgemeinen Diskussion in der Gesellschaft um NPD-Verbot und Neonazitum. Die SchülerInnen wollten sich über den Unterricht hinaus mit Fragen "Wie entsteht Faschismus?" oder "Wie kam es zum Holocaust?" beschäftigen. Ein Besuch der Theater-Gruppe im KZ Sachsenhausen, Recherchen im Internet und die theatrale Umsetzung erbrachten einen Zusammenhalt in der Gruppe, der positive Auswirkungen auf das schulische und persönliche Umfeld hatte. Mit den Aufführungen an der Schule plus Diskussionsangebot für Mitschüler und andere Jugendliche, Lehrer, Eltern und Geschwister konnten sich die Jugendlichen über einen spannenden Stoff und die theatrale Auseinandersetzung damit zu einem gesellschaftlich relevanten Thema artikulieren und wurden gehört.